Mindestschutz durch Rauchmelderinstallation

 

Nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch im privaten Haushalt werden Rauchmelder immer beliebter – und natürlich sind sie auch notwendig. Denn jeden Tag gibt es viele verschiedene Gefahrenquellen, die sich entzünden können. Sei es ein Ofen, ein Herd oder ein Kamin – überall braucht es nur einen ungeachteten Moment und das Feuer bricht aus. Bevor es allerdings dazu kommt, signalisiert schon ein Rauchmelder rechtzeitig, wenn unnatürlich viel Rauch in einem Raum aufsteigt. Zugunsten der Sicherheit für sich und seine Familie sollte man deshalb keinesfalls auf einen Rauchmelder verzichten.

  • Mindestschutz des Rauchmelders

Man sollte für den Mindestschutz des Rauchmelders das Gerät grundsätzlich in Fluren, in Treppenräumen sowie im Schlafzimmer anbringen – außerdem überall da, wo Gefahren lauern. Je nachdem, wie groß der Wohnbereich ist, macht es Sinn, mehrere Rauchmelder zu installieren, damit man optimal geschützt ist.

  • Größe der Wohnung

Bei Einzimmerwohnungen ist ein Rauchmelder, der sich in der Zimmermitte befindet, für den Mindestschutz absolut ausreichend. Wenn es eine größere Einzimmerwohnung ist, sollte ein zweiter Rauchmelder angebracht werden. In Dreizimmerwohnungen installiert man den Rauchmelder idealerweise zentral. Man installiert ihn hierfür im Flur, zusätzlich noch ein weiteres Gerät in jedes Schlafzimmer. Auch im Wohnzimmer macht ein Rauchmelder Sinn.

Bei einem Ein- bzw. Mehrfamilienhaus sollte man als Mindestschutz im Flur eines jeden Stockwerks einen Rauchmelder anbringen. Diese Orte sind der erste Rettungsweg. Ebenso ist ein Rauchmelder im Schlaf- und Kinderzimmer notwendig, damit man auch im Schlaf gewarnt wird. Ideal geschützt ist man, wenn man jedes Zimmer mit einem Rauchmelder ausstattet. Auch an Dachboden und Keller sollte hier gedacht werden, denn diese Bereiche unterschätzt man gerne.

  • Installation

Einen Rauchmelder zu installieren, ist relativ einfach: Es sind zwei bis vier Schrauben, mit denen man die Geräte an der Decke mittels Hammer oder Akkuschrauber anbringt. Man sollte in jedem Fall auch die Bedienungsanleitung vom Hersteller beachten. Wenn ein Gerät mit Batterien betrieben wird, so warnt ein Piepton, wenn die Batterie fast leer ist, damit man nie in eine ungeschützte Phase gelangt.

Rauchmelder sollte man generell immer an der Decke anbringen. Sie sollten sich in der Raummitte befinden und mindestens einen halben Meter von der nächsten Wand entfernt sein. Sie schützen bis zu einer Raumhöhe von maximal 5-6 Metern. Pro Rauchmelder kann man eine überwachte Zone von ca. 60 m² einplanen. Den Rauchmelder sollte man nie in die Nähe eines Luftschachts oder Luftzug positionieren, weil dadurch die Funktion beeinträchtigt werden kann. Rauchmelder sollte man nie in Dachspitzen positionieren, sondern immer an geraden, klassischen Decken.